| Windkraftrad
brennt in voller Ausdehnung - Feuerwehr muss tatenlos zusehen Zu
einem Großfeuer eines Windkraftrades in der Feldmark zwischen
Hedendorf und Grundoldendorf mussten am frühen Mittwochnachmittag
auch Fahrzeuge der Ortswehr Buxtehude ausrücken. Beim Eintreffen der
zunächst alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Apensen standen die
60t schwere Gondel und eins der 20t schweren Rotorblätter in rund 63m Höhe bereits in
Vollbrand. Die riesige, schwarze Rauchsäule war bis Hamburg sichtbar.
Umgehend forderte der anwesende stellvertretende
Kreisbrandmeister weitere Tanklöschfahrzeuge nach. Ein baldiger
Absturz der stark deformierten, brennenden Konstruktion wurde
vermutet, die dann auf die umliegenden, trockenen Getreidefelder
fallen würde. Vor Ort musste das Feuer regelrecht ausgesessen werden,
da aus einem vorgegebenen Mindestsicherheitsabstand von 200m um die
Anlage herum kein Löscheinsatz möglich war. Nach ca. vier Stunden
wurde der Einsatz abgebrochen, da das Feuer nahezu erloschen war und
die Gondel nun nicht mehr zu fallen drohte. Der anwesende Erbauer der
Anlage, der gerade zu Revisionsarbeiten vor Ort war, geht von einem
Gesamtschaden von zwei Millionen Euro aus, vermutlich entstanden durch
einen technischen Defekt.

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Fotos: Polizei |
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Fotos:
Buxtehuder Tageblatt |
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