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| 50 Km Karte |
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| Info |

Buxtehude kennen Sie nicht? Aber Sie haben doch bestimmt schon mal was davon gehört, dass in Buxtehude die Hunde mit dem Schwanz bellen? Oder kennen Sie vielleicht das Märchen der Gebrüder Grimm von Has und Igel, das sich vor den Toren von Buxtehude zugetragen haben soll? Ja, sehen Sie, Buxtehude ist eigentlich doch ganz bekannt. Allerdings ist es für uns Buxtehuder schwer, anderen Leuten zu verdeutlichen, dass wir aus Buxtehude kommen, weil sie eben bisher nur vom Märchen oder von den Hunden gehört haben. Aber das es Buxtehude wirklich gibt, das wissen viele nicht.
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| Buxtehuder Rathaus | St. Petri Kirche | ||
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Eigentlich ist Buxtehude ja auch nur eine ganz
normale mittelgroße Stadt mit zur Zeit ca. 38.000 Einwohner. Sie liegt
im nördlichen Niedersachsen, genauer gesagt im Landkreis Stade, 38 km südwestlich
von Hamburg an dem kleinen Fluss "Este". Die Altstadt besteht
zum Teil noch aus über 400 Jahre alten Fachwerkhäusern, außerdem gehört
zum Stadtkern die große St. Petri Kirche. In den zwei Industriegebieten
der Stadt haben sich zum Teil Weltkonzerne angesiedelt, die hier
Spirituosen, Seifenprodukte, Chemikalien oder Münzprüfgeräte
herstellen. Durch den Stadtteil Altkloster führt die Bundesstraße 73.
Weiterhin führen durch Buxtehude die Bahnstrecken Hamburg - Cuxhaven
und Hamburg - Bremerhaven, diese trennen die Kernstadt vom Stadtteil
Altkloster. |
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| Das älteste Haus der Stadt, das 1548 erbaute Bürgerhaus; heute eine Pizzeria | Alte Markthalle heute das Buxtehuder Brauhaus | ||
| Weitere eingemeindete Stadtteile sind: Daensen, Dammhausen, Hedendorf, Immenbeck, Ketzendorf, Neukloster, Ovelgönne und Ottensen. Bekannt ist der Stadtteil Neukloster auch für seinen jährlich stattfindenden Pfingstmarkt, der immer von Samstag bis Montag dauert. Hier kann man wunderbar Karussell fahren oder sein Würstchen essen. Außerdem findet jährlich auf dem Estering im Stadtteil Altkloster das Europameisterschaftsfinale im Ralleycross statt, hierzu reisen Fans aus allen Teilen Europas an. |
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Heimatmuseum der Stadt Buxtehude |
Haus Fischerstr. 3 |
Ewer Margareta im Fleth |
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Kurze Chronik über die Stadtgeschichte:
Urkundlich erwähnt wurde Buxtehude zuerst im Jahre als
"Bouchstadon" im Jahre 959. An die Siedlung lehnte sich bald eine
Landestelle an, eine "Hude". Dadurch kam es zum Namen Buchstadihude.
1779 wird in Buchstadihude von zwei Adlige ein
Benediktiner-Nonnenkloster gebaut. Ab 1280 gründet der Erzbischof Giselbert von
Bremen als Landesherr mitten im Moor nördlich des alten "Buxthehuthe"
eine Stadtfestung. 1328 erlangt Buxtehude das Stadtrecht. 1363 trat Buxtehude in
den Hansebund mit ein.
1911 kam es zum einzigen großen Stadtbrand in Buxtehude. Das ganze
"Quartier" zwischen Breite Straße und Petri-Kirche einschließlich
Rathaus wurde durch das Feuer vernichtet. 1931 wurde der heutige Stadtteil
Altkloster mit in die Stadt Buxtehude eingemeindet. Durch die niedersächsische
Verwaltungs- und Gebietsreform wurden 1972 sieben Nachbargemeinden in den
Stadtverband Buxtehude eingegliedert. Buxtehude erlebte einen durchgreifenden
Strukturwandel und wurde zum Mittelzentrum von mehr als 30.000 Einwohnern.
Quelle: Heimatmuseum der Stadt Buxtehude