Einsätze 2026

 

In den folgenden Einträgen finden Sie die Berichte zu den Einsätzen der Buxtehuder Ortsfeuerwehren. Weitere topaktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite ->

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Die älteren Berichte finden Sie unter den jeweiligen Jahreszahlen in der Menüleiste.

 

Datum / Uhrzeit Meldung Eingesetzte Ortsfeuerwehren der Hansestadt Buxtehude

31.05.2026 22:00

Zug II, Hedendorf, Neukloster

Großfeuer bei Nottensdorf

Zug II, Hedendorf, Neukloster

Mehrere Dutzend Strohballen standen am späten Sonntagabend auf einem Feld bei Nottensdorf (Samtgemeinde Horneburg) in Flammen. 
Die Stader Leitstelle löste einen Großeinsatz aus. Neben den örtlichen Wehren der Samtgemeinde Horneburg wurden auch die Wehren aus Ladekop, Estebrügge und Königreich alarmiert. Aus Buxtehude kamen die Ortsfeuerwehren Hedendorf, Neukloster und Buxtehude (Zug II) dazu.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die große Fläche gestapelter Strohballen bereits in Vollbrand.
Die größte Herausforderung war die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle, aufgrund dessen der Abrollbehälter-Wasser der Kreisfeuerwehr nachgefordert wurde.

Die Ortsfeuerwehr Hedendorf verlegte eine lange B-Schlauchleitung von der L130 zur Einsatzstelle, welche nur über einen Feldweg zu erreichen war, um den Abrollbehälter-Wasser mit Löschwasser zu versorgen, von dort aus wurde das Löschwasser dann zur Einsatzstelle über eine B-Leitung der Ortsfeuerwehr Neukloster weiter geleitet, um dann das Tanklöschfahrzeug Horneburg einzuspeisen.
Nachdem die B-Leitung durch einen TSA und das LF10 fertig aufgebaut und der zwischenzeitlich eingetroffene AB-Wasser dazwischengeschaltet war, konnte die Wasserentnahme aus einem Hydranten im Schäferstieg erfolgen. Zuvor hatte das Löschfahrzeug aus Neukloster noch 2200 Liter Wasser aus dem Fahrzeugtank durch die Leitung abgegeben.
Für die neue Tragkraftspritze der Hedendorfer Wehr war es der erste Einsatz, als Verstärkerpumpe für die 600 Meter B-Leitung vom Hydranten zum AB-Wasser und später direkt zu einer weiteren Tragkraftspritze aus Horneburg.
Der ebenfalls zur "Wasserversorgung lange Wegstrecke" alarmierte Gerätewagen vom Zug II, bestückt mit einem Rollcontainer B-Leitung, wartete unterdessen im Bereitstellungsraum und brauchte letztendlich nicht mehr eingesetzt werden. Auch die im Feuerwehrhaus Zug II bereitstehenden weiteren Einsatzkräfte konnten nach eineinhalb Stunden abspannen, genauso wie die Kräfte aus Neukloster, die nach dem Aufbau der Wasserversorgung nicht mehr eingebunden waren.
Weitere Hedendorfer Kräfte übernahmen die Vollsperrung der Landesstraße im Bereich der Einsatzstelle. 
Gegen 01:00 Uhr mussten die Hedendorfer noch einmal aktiv werden und einen Atemschutztrupp für die weitere Brandbekämpfung stellen. Die noch rot glimmenden Strohballen waren zum gezielten Ablöschen von einem Radlader auseinandergezogen worden.
Erst um kurz vor 3 Uhr konnte schließlich "Feuer aus, zum Abmarsch fertig!" gemeldet werden. 
Um 3:30 Uhr wurde die Vollsperrung der L130 wieder aufgehoben.
Sämtliche Schlauchleitungen wurden durch die Samtgemeinde Horneburg aufgenommen und an der Feuerwehrtechnischen Zentrale getauscht.
So kam es, dass die Ortsfeuerwehr Hedendorf auch am Montagabend noch einmal zusammenkommen musste, um die Einsatzfahrzeuge wieder aufzurüsten.


Fotos: Buxtehuder Tageblatt


Erstellt von gpe am 31.05.2026
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