Einsätze 2026

 

In den folgenden Einträgen finden Sie die Berichte zu den Einsätzen der Buxtehuder Ortsfeuerwehren. Weitere topaktuelle Infos finden Sie auch auf unserer Facebookseite ->

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Die älteren Berichte finden Sie unter den jeweiligen Jahreszahlen in der Menüleiste.

 

Datum / Uhrzeit Meldung Eingesetzte Ortsfeuerwehren der Hansestadt Buxtehude

11.06.2026 16:34

Zug I, Immenbeck, Neukloster, Ovelgönne / Ketzendorf

Wohnhausbrand in Immenbeck fordert 100 Einsatzkräfte

Zug I, Immenbeck, Neukloster, Ovelgönne / Ketzendorf

Ein Wohnhausbrand in Immenbeck forderte am Donnerstagnachmittag ein Großaufgebot verschiedener Hilfsorganisationen.
Zunächst zu einem Vegetationsbrand alarmiert, erhöhte sich noch auf der Anfahrt das Alarmstichwort für die anrückenden Kräfte der Ortsfeuerwehren Immenbeck, Ovelgönne / Ketzendorf und Buxtehude (Zug I) auf Feuer 2. Einsatzort sollte ein Grundstück in der Straße Inne Beek sein.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits, vom Entstehungsbereich auf einer Terrasse, auf das Wohnhaus übergegriffen. Der Brand hatte sich über die Fassade bis in den Dachbereich ausgedehnt.
Umgehend wurde ein erster Löschangriff durch die Immenbecker Einsatzkräfte im rückwärtigen Bereich aufgebaut. Durch den gezielten Einsatz konnte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten.
Die Ovelgönner Kräfte gingen mit dem ersten Atemschutztrupp zur Personensuche in das Gebäude vor. Personen befanden sich glücklicherweise keine mehr in den Räumlichkeiten.
Die eintreffende Drehleiter wurde rückseitig am Gebäude positioniert, um den Dachstuhlbrand gezielt zu bekämpfen. Eine Wasserversorgung wurde aufgebaut.
Ein weiterer Atemschutztrupp übernahm das dritte C-Rohr und ging in das Obergeschoss vor.
Aufgrund der Lage wurde recht früh die Drehleiter aus dem benachbarten Neu Wulmstorf angefordert, um den Dachstuhlbrand gezielt von zwei Seiten bekämpfen zu können. Dadurch konnte die Einsatzstelle auch in zwei einzelne Abschnitte aufgeteilt werden.
Um weitere Brandnester auszuschließen, wurde mit Hilfe der Hubrettungsfahrzeuge auf einer Seite des Gebäudes das Dach großflächig und auf der anderen Seite durch gezielte Öffnungen kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Vom Innenbereich her wurden mit der Rettungssäge ebenfalls Öffnungen geschaffen, um Glutnester im Dachbereich gezielt ablöschen zu können.
Durch den schnellen und koordinierten Einsatz aller beteiligten Kräfte konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und das Wohnhaus vor einer vollständigen Zerstörung bewahrt werden.
Um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben, kam zwischenzeitlich die Ortsfeuerwehr Neukloster als weitere Unterstützung an die Einsatzstelle.
Neben einer Sammelstelle für weitere verfügbare Atemschutzgeräteträger wurde durch beide Gerätewagen die Einsatzstellenhygiene übernommen. Atemschutzgeräteträger konnten sich dort nach persönlichem Einsatzende umziehen und neue Kleidung erhalten.
Der Rettungsdienst wurde zunächst durch den hauptamtlichen Rettungsdienst von Falck gestellt, konnte aber im Laufe des Einsatzes durch die Nachforderung des Rettungswagens der DRK Bereitschaft Buxtehude abgelöst werden. Als keine weiteren Atemschutzgeräteträger mehr eingesetzt werden mussten, konnte auch der Rettungswagen wieder abrücken, glücklicherweise ohne eingreifen zu müssen.
Durch den Energieversorger wurden sowohl die Strom- als auch die Gasversorgung des Gebäudes abgestellt.
Mitarbeiter der Hansestadt Buxtehude waren ebenfalls vor Ort, um die betroffenen Bewohner der drei Wohneinheiten anderweitig unterzubringen. Zwei Wohnungen blieben unbewohnbar.
Durch den Eigentümer wurde noch von der Einsatzstelle ein Dachdeckerunternehmen mit einer Noteindeckung beauftragt.
Die Tatortgruppe der Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Gegen 20 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet und die einzelnen Wehren konnten zu ihren Standorten zurückkehren, wo die komplette Ausrüstung wieder einsatzbereit gemacht werden musste. Erst gegen 23:30 Uhr hatten die letzten Einsatzkräfte die Arbeiten beendet und konnten die Gerätehäuser verlassen.
Besonders deutlich zeigte dieser Einsatz erneut, wie wichtig die enge und professionelle Zusammenarbeit über Orts- und Kreisgrenzen hinweg ist. Gemeinsam konnte dieser anspruchsvolle Einsatz erfolgreich bewältigt werden.


Erstellt von gpe am 11.06.2026
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